dIE ROUTE

Da für diese besondere Reise 2 Monate Reisezeit zur Verfügung stehen, ist es mein Ziel die Insel vom Norden bis ganz in den Süden zu durchqueren. Dabei wird mich meine Route nicht nur entlang der Route National RN7 sondern auch über Singeltrails durch einsame Gebiete der Insel führen.

Das besondere in Mada ist das du nie alleine bist. Auch wenn ich über scheinbar unbewohntes Gebiet radle werde ich bei jedem Halt oder bei jedem Camp von interessierten und aufmerksamen Leuten beobachtet.

Ich fliege am 5. September in Zürich ab und kehre am 30. Oktober 2015 wieder zurück.



Da der Flug erst gegen Mitternacht in TANA eintrifft, habe ich ein bewährtes Hotel in der Nähe das Flughafen gebucht. Das ist eine gemütliche grüne Oase, ein idealer Ausgangspunkt für Reisen in Madagaskar.

Alles sehr sauber, es hat sogar WIFI... wenn auch etwas langsam und einen kühlen Pool.

Hotel au bois vert, hier gehts auf die Hompage: http://auboisvert.com/de/


Der fruchtbare Norden ist die heißeste und feuchteste Region Madagaskars mit einem ausgeprägten tropischen Klima und fast täglich wiederkehrenden kurzen Niederschlägen. Die Landschaften im Norden bestehen zu großen Teilen aus Kulturland für Vanille, Zuckerrohr und Kakao. Die Region teilt sich räumlich in den Nordzipfel Madagaskars mit der Provinzhauptstadt Antsiranana (Diego Suarez) in einer riesigen Bucht, die Nordostküste mit ihren Vanilleplantagen und die Nordwestküste mit zahlreichen vorgelagerten Inseln. Die größte dieser Inseln ist die Ferieninsel Nosy Be mit zahlreichen touristischen Angeboten.

Die wichtigsten Schutzgebiete im Norden von Madagaskar sind der Montagne d'Ambre, und das Schutzgebiet von Ankarana, sowie im Nordosten die Nationalparks von Marojejy und Masoala.


Nach der Ankunft in Tana möchte ich in den nächsten 2 Tagen nach Diego in den Norden der Insel fahren. Das aber noch mit dem 4x4. Da wird alles montiert und überprüft. Nach einer letzten komfortablen Hotelübernachtung geht es dann los Richtung Süden. Das erste Etappenziel ist Majunga, die Stadt am Meer.
Vorbei durch den Park Ankarana Richtung Ambilobe. Dann weiter der Hauptstrasse entlang nach Ambanja. Von Ambanja aus wäre es nicht sehr weit zur Insel Nosy Be oder Nosy Komba. Aber da ich nicht so gerne schwimme geht es weiter Richtung Süden bis nach Antanambazaha. Hier biege ich Richtung Meer nach Majunga ab.
Das sind dann rund 1000km....

 


Der weite Westen Madagaskars ist die am wenigsten erschlossene Region der großen Insel. Das Klima ist wechselfeucht und die Landschaften sind von Trockensavannen mit ausgedehnten Baobab- und Sukkulentenwäldern durchzogen, die nach Süden hin immer trockener werden. Provinzhauptstadt und wichtigster Ballungsraum im Westen ist Mahajanga an der gewaltigen Einbuchtung des Betsiboka-Flusses. Weiter südlich befindet sich der große Küstenort Morondava. 

Die zahlreichen Naturschutzgebiete, darunter die weltberühmten Tsingys im Naturpark von Bemarha, sind teilweise nur schwer zu erreichen.


Die zweite Etappe starte ich nach guter Erholung am Meer. Wieder zurück durch die Region der Zitrusfrüchte gehts wieder nach Antanambazaha und dann immer weiter der RN 4 entlang Richtung Tana. Ich freue mich schon jetzt auf die überquerung des grössten und eindrücklichen Flusses Betziboka. Ein wilder Fluss mit einer kriminellen Brücke.

Dann geht es hinauf in die Höhe über unzählige Täler und Schluchten.

Bis zur Hauptstadt Tana sind es dann ca. 600km


Antananarivo (kurz: Tana) ist die Hauptstadt und das Wirtschaftszentrum Madagaskars im zentralen Hochland. Der Königspalast (Rova) war im neunzehnten Jahrhundert der zentrale Regierungssitz der Könige von Madagaskar. In der näheren Umgebung von Antananarivo, dem Imerina, finden sich die typischen Landschaften des Hochlandes mit ihren terassenförmigen Reisfeldern und alten Königssitzen wie dem bekanntesten von Ambohimanga.


Auf dem 3 Teilstück fahre ich der Touri-strecke nach, immer der RN 7 entlang Richtung Süden. Das erste Zwischenziel ist nach dem langen Aufstieg Antsirabe. Meine Lieblingsstadt. Vermutlich lasse ich mich da in einem Thermalbad etwas verwöhnen. 

Dann entlang den wunderschönen Gemüse- und Reiskulturen Richtung Ambositra. Nein die Papierfabrik und das Weingut besuche ich nicht.

Mein Ziel dieser Etappe ist Fianarantsoa.

Dies Strecke wird ca. 450km sein, aber mit beträchtlichen Höhenmeter.



Die letzte geplante Etappe soll mich wieder ans Meer bringen. Tulear die Stadt auch mit dem Zentrum von ADES. (Solarkocher für Madagsakar)

Je nach Zeit plane ich unbedingt wieder das Camp Catta zu besuchen.

Nach Ihosy geht es steil hoch zu Hochebene Richtung Isalo Park. Die eindrücklichen Felsformationen lasse ich rechts liegen und fahre dem Meer entgegen.

 

Das werden ca. 550km sein.

 

Die Rückreise nach TANA habe ich noch nicht geplant, je
nach Zeitplan fahre ich mit dem Bike oder mit TAXIBrouse.