TSY MILA ANGOVO MIHENOKENOKA MIARAKA AMIN‘ NY E-BIKE MITETY AN’NY MADAGASIKARA.

Manao ahoana daholo ianareo ato amin’ ny Homepage Solaris-Tour.

Ato no ahitanareo ny vaovao momba ny diako aventure ko miaraka aminy moutainbike mitety an’ny Madagasikara.

Mandridra an’ io diako io dia mampiasA vélo elektrika izao.

Ny dia mitety any madakasikara aminy velo dia mahafinaritra sy mahatalanjona no sady afaka mifandray amin’ ny olona antoerana.


fazit

Nachdem ich nun am Meer im Liegestuhl sitze und etwas nachdenke was eigentlich alles entgegen der Planung passiert ist……

 

 

 

 

 

 

Das Projekt Solaris-Tour ist von den Vorbereitungen gut gestartet. Die Unterstützung von der Hochschule Rapperswil war optimal.
Letztlich gescheitert ist es an den Grossserienbauteilen des handelsüblichen E-Bikes von B+H Emotion. Das Produkte Neo Jumper war sicher gut, aber letztlich trotz Grossserientechnik von Samsung ging es an diesen Bauteilen schief. Bereits im Vorfeld haben wir über die Achse und diese einfach schlecht konstruierte Kabelzuführung diskutiert. Dass dies auch an anderen Orten Probleme machte zeigt auch das die aktuellen Modelle (neu ja mit 27.5“) über eine andere Achse und eine andere Kabelzuführung verfügen. Das der Transport gleich so einen massiven Schaden verursachte, konnte im Vorfeld jedoch niemand ahnen, denn ich habe das Bike wie immer im BAT-Bikekarton, gut gepolstert verpackt.
Was auch bei der nur wenigen gesammelten Erfahrungen mit dem Laden von den Solarzellen gesagt werden kann, ist das nach dem Stress mit dem verbratenen Laderegler, alles einwandfrei funktionierte. Der Laderegler hat ja das zeitliche gesegnet weil diese gutgemeinte Schaltung etwas amateurhaft ausgeführt wurde und letztendlich zu einem Kurzschluss führte. Bei einem allfälligen weiteren Projekt müsste ein kontinuierliches Laden des Akkus währen der Fahrt im Vordergrund stehen. Da wir es leider nicht fertigbrachten, das Interesse des Herstellers B+H Emotion war leider sehr bescheiden, eine direkte Einspeisung zu schaffen, musste ich auch einen zweiten Akku mitschleppen, was ein Zusatzgewicht von fast 3kg verursachte. Ein weiterer Mangel war die Übersicht des Ladevorganges, ich musste jedes Mal fast auf den Rücken liegen um zusehen ist der Akku geladen oder nicht. Hier wäre eine Visualisierung am Display beim Bike sicher wünschenswert.
Der Aufbau der Solarzellen auf einfachen und leichten Kunststoffrohren, fand ich im Vorfeld auch sehr gut. In der Hitze von Madagaskar haben sich diese Rohre auf Grund der Wärme komplett verbogen.  Auch der Zugang zum Gepäck war nicht optimal. Was dringend verbessert werden muss ist das Abstellen des Gefährten, ich musste immer nach einem Randstein oder einem Pfosten ausschau halten. Da der Anhänger sehr schwer wurde, ging das nur mit Anlehnen des Anhängers. Hier müsste eine Lösung mit einem Ständer am Anhänger gesucht werden. Da bei solchen Touren das spontane Anhalten für ein Schwätzchen doch gewährleistet sein muss.
Die von Bruno hergestellte rostfreie Kupplung zum Anhänger hat den Belastungen schadlos standgehalten. Noch ein Wort zur USB-Lade Schnittstelle, diese habe ich ja relativ kurzfristig mit dem Zugang zur 6Volt-Leuchte realisiert. Das Bauteil von der Firma E-Werk gekauft bei Velo-Plus funktionierte problemlos und ich hatte immer genügend Energie auf Handy und Kamera.
Schlussendlich hat ein Transportschaden die Achillessehne des Bikes durchtrennt. Mir war schon beim Auspacken bewusst das nur ein guter Engel die Tour retten kann. Dank den Freunden von Elie konnte ich wenigsten ein paar Tage die Freiheit auf drei Räder geniessen.
Besten Dank allen die auch nur einen kleinen Teil beigesteuert haben um überhaupt so etwas zu wagen.
In diesem Sinne schliesse ich das Projekt Solaris-Tour 2015 ab.


Veloma Dadato Werner
zur Zeit im Hotel Soanambo St. Marie am Erholen.

 

 

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citytour

Wie verabredet erschien Tulu mit seinem Bike um 10.00Uhr. Für Cannondale-Fans ein richtig heisses Bike aus unterschiedlichsten Bauteilen zusammen gesetzt. Natürlich war er auch unüberhörbar, denn es quietschte fürchterlich. Ich zeigte ihm mein E-Bike und die Problemstellen…. Ich bin überzeugt er findet auch in Tana einen Mann der diese Kabelverbindungen reparieren kann. Es gibt genügend Talente an der Strasse die auch Handys umlöten… wie gross die Erfolgsquote dabei ist kann ich schwer beurteilen, aber sie können mit einem Lötkolben umgehen. Auch wenn ich das Bike wieder zurücknehmen würde, müsste ich dafür ja neue Akkus kaufen, da sich die Transportkosten in keinem Verhältnis zu den Beschaffungskosten befinden, da ja Lithiumbatterien Gefahrengut sind. Diese Thematik ist für mich sonderbar, auch nachdem ich gesehen wie dieses Gefahrengut  verpackt wurde. Eine Kartonschachtel mit gefüllt mit Styroporkügelchen und die Kontakte mit Klebeband abgedeckt. Ich denke es geht einfach um den Papierkram.

Ich sagte zu Tulu das ich am liebsten zu Wildmadagaskar fahren würde um meinen Rest der Ferien zu planen. Bien sur, gesagt getan. Wir schwangen uns auf die Räder und fuhren über die Wege, die zwischen den Reisfelder durchführten Richtung Office von Wildmadagaskar, diese Strassen die noch vor 6 Jahren kleine Wege waren, sind nun 6m breit und erlauben das kreuzen von PWs problemlos, dies hat dann zur Folge das schon einiger Insider über diese Wege fahren. Verschiedene Personen die mit Vermessen beschäftigt sind, lassen erahnen das diese Strassen in naher Zukunft geteert werden um den  Verkehr etwas zu verteilen. Tulu wusste genau wo das Office von Wildmadagaskar ist. Ich habe mich auf eine kurze Fahrt eingestellt, nach ca. 1 Stunde musste ich Ihn dann fragen wie weit das es noch gehe? Da ich keine Bikehosen trug spürte ich bereits meinen Hintern. Dann ging es auf fast auf jeden Hügel der Stadt und das ist schlimmer als in Zürich und so steil, so dass oft nur schieben half. Und ein e-Bike ohne Motorfunktion…. Na ja in dieser Region der Stadt ist der Reichtum angesiedelt, die schönsten Häuser wie bei uns, umgeben jeweils von hohen Mauern wie früher bei den Ritterburgen. Als wir dann am vermeinten Standort angekommen sind, stellt sich jedoch heraus das Wildmadagaskar schon vor 2 Jahren umgezogen ist…… also den Berg wieder etwas runterfahren…… nach längerem Suchen haben wir das Haus dann gefunden und ich konnte meine weitere Reise direkt mit Didier und seiner Lebensgefährtin regeln. An dieser Stelle nochmals besten Dank für die unkomplizierte Lösung.

Nach der Besprechung wollte Tulu unbedingt wieder zurück ins Hotel fahren. Ich sagte Ihm das es doch besser ist wir fahren direkt zu Ihm nach Hause, das ist doch näher und anschliessend kann mich „Zu“ mit dem Auto ins Hotel bringen. Im Nachhinein weiss ich jetzt warum er ins Hotel fahren wollte. Bei der letzten Tour mit Bea Fischli sind wir mit dem Bus ganz nach oben gefahren um die Stadt über dem Station zu betrachten. Ja genau da ging es hinauf in den alten Teil der Stadt. Mir ging beim Hochschieben fast die Puste aus. Pavé-Strassen wie bei Paris-Roubaix und steil ging es hoch, da ging nur schieben. Ganz oben umgeben von der Militärkaserne sind wir dann noch einen kleinen Fussweg gelaufen bis zum Haus von Tulu. Ich hatte vorher immer das Gefühl er schäme sich mir sein Heim zu zeigen, nein es war schlicht die Rücksicht auf die steilen Hügeln. Sein Wohnort ist natürlich nicht optimal für ein Bike, für ein E-Bike wenn es dann funktioniert, könnte das schon besser sein…. Leider hat er vor seinem Haus noch eine steile Treppe zu überwinden. Er hat mir sein Haus gezeigt, den schönen Garten mit für uns exotischen Pflanzen. Ich drängte dann schnell auf eine Rückfahrt denn er fühlte sich nicht so souverän an wie sonst. Kaum vorstellbar wie sein Auto in der Nähe einen Parkplatz findet. Wir fuhren also, natürlich wieder mit der ganzen Familie in das Stadtchaos runter. Tulu hat seinem Schwiegersohn zuerst noch etwas Geld in die Hand gedrückt, was er beim nächsten Stopp sofort in 4 Liter Diesel umsetzten. Der Liter kostet hier umgerechnet ca. 80 Rappen. Bei der weiterfährt nach Ivato viel auf, dass trotz der Armut eine rege Bautätigkeit herrscht. Die grossen Autokonzern sind mit neuen Glaspalästen eingezogen und die Chinesen sind allgegenwärtig mit neuen Hotels und Businessgebäuden. Ich frage mich immer wie kann ein Madagasse dies bezahlen wenn fast keiner ein geregeltes Einkommen hat.

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Rückfahrt nach Tana

Um 6.00 Uhr ging es los Richtung Tana, für mich frustrierend auf der einen Seite, denn ich sehe keine grosse Chance das Gefährt wieder in Gang zu bringen. Natürlich könnte ich mit Elie noch einen Versuch in einer Werkstadt wagen, der nochmals an den Kabel rumlötet, die Frage ist ja dann immer wie lange hält das denn. Darum habe ich mich schweren Herzen entschlossen das ich an dieser Stelle das Projekt abbrechen muss da eine Aussicht auf Erfolg verschwinden klein geworden ist. Die ganze Problematik begann eigentlich schon beim Auspacken aus dem Karton als ich das abgetrennte Kabel sah. Nach der Entscheidung liess ich mir aber die Stimmung nicht nehmen und genoss die Landschaft ohne Schweiss….. nach einem kurzen Essenstop, Elie hatte immer etwas Hunger auf Nudeln, kamen wir gegen 16.00 Uhr in Ivato an. Auf der Fahrt haben wir auch noch über die Duck Duck (kleine asiatische Dreiräder mit  2-Takt Motor) diskutiert, zum Glück sind diese Gefährte in Tana verboten. Der Verkehr in der Hauptstadt ist auch ohne eine Katastrophe. Da es weder Eisenbahn, noch U-Bahn oder ein öffentliches Bussystem gibt, fahren alle mit den TAXI Brouse. Diese alten Kleinbusse, meistens altersschwach aus Europa geliefert, fahren komplett überladen, halten an jeder Ecke an und bringen den Verkehr komplett zum Erliegen, da ja beim Anhalten nicht nur der Bus die Fahrbahn versperrt sondern auch die Leute jeweils kreuz und quer über die Strasse laufen, das staut dann immer komplett den Verkehrsfluss. Da das Hotel Au Bois Verde belegt  war, bin ich ins Hotel Raphilie Ivato gezogen. Klein und für meine Bedürfnisse ausreichend. Das „Fresh“ war kühl und WIFI funktioniert sogar sehr schnell (für Magda Verhältnisse). Von Unterwegs versuchte ich noch ein paarmal mein Freund Tulu anzurufen leider ohne Erfolg, immer keine Verbindung, da schrieb ich Ihm eine SMS. Beim Nachtessen, ich hatte einen Tomatensalat und Zebu mit Senfsauce bestellt, erscheint ein lachendes Gesicht in der Tür. Tulu mit seiner Tochter, Enkelin und Schwiegersohn „Zu“ erschienen.

Ich erzählte Ihnen warum ich schon hier bin. Wir verabredeten uns für morgen Vormittag. Sein Handy funktionierte natürlich nicht weil kein Kredit…..

16.09.15

 

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Entscheidung

Das mit dem Überreden eines Truckers hat leider nicht geklappt den die meisten LKW fahren nur bis zur Brücke und laden dann um. Es gibt in Madagaskar auch eine Art Schwerkverkehrsabgabe die aber zwischen den einzelnen Distrikten ganz unterschiedlich gehandhabt wird. Darum das Umladen weil es dann etwas weniger kostet. Mein Bike hat, mindestens der E-Motor den Dienst eingestellt. Natürlich versuchte ich das Gerät wieder flott zu kriegen mit der Hotline von Herbi und auch mit meinem Fachhändler aus Ottenbach. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, entweder ist der Motor defekt (Vielleicht hat er die Hitze nicht ertragen) das kann ich aber ohne Messgerät nicht feststellen oder die Verbindungsstecker oder das Kabel zum Motor das wir beim Start ja schon flicken mussten machen keinen Kontakt. Die Fehlermeldungen deuten auf beides hin. Bei einer flachen Strasse ist das Gefährt ja noch einigermassen fahrbar, so bald aber eine Steigung kommt, heisst das; kleines Kettenblatt oder schieben. Ich habe in meinem Rucksack 2 Wasserflaschen, dann einen Ersatz Akku der vollgeladen wäre, aber das macht beim Gewicht ja keinen Unterschied, aber es sind auch so  3kg. Aber eigentlich eine gute Frage warum ist ein voller und ein leerer Akku gleich schwer…. Beim beladenen Anhänger komme ich auf ca. 30kg..  Ja dann noch eine Lenkertasche mit 5kg, das Velo selber 23kg, macht total dann locker 55kg plus ich mit knapp 70kg (nach dem Schweissverlust eher weniger).

Ich sitze wieder untern einem Mangobaum, leider sind die Früchte noch nicht reif und schreibe dies in der Wartezeit bis Elie von Tana eintrifft. Weitere Gespräche mit meiner Servicehotline haben wenig Positives gebracht, ich wusste eigentlich schon alles. Genau bis zum km Stein 400 habe ich es geschafft. Am Nachmittag habe ich mich dann noch 20ig km weiter geschleppt und beim Eindunkeln hörte ich wie sich Elie näherte, fast wie früher der 2DM im Militär, aber das ist eine andere Geschichte. Da er kurzfristig selbst kein Fahrzeug zur Verfügung hatte, ist er mit einem Freund die 380km gefahren. Der ältere Mercedesbus hatte auf jeden Fall genügend Platz. Frustriert fuhr ich mit den beiden in den nächsten grösseren Ort wo sie für mich ein Zimmer organisiert hatten. Sie betonten aber wenn ich es möchte, fahren sie auch direkt nach Tana, sie können auch im Dunkeln fahren. Ich erhielt ein Zimmer mit 4 Betten und fragte dann am Morgen wo sie geschlafen haben, Elie zeigte dann irgendwo in den Ort hinein, ich glaube eher sie haben im Wagen gepennt, da sind die Madagassen schon manchmal seltsam. Ich hätte ja genügend Platz gehabt. Natürlich haben sie mir auch eine Flasche Cocci und einen Znüni mitgebracht. Sie hatten schon Angst ich verdurste.

15.09.15

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Es läuft nicht reibungslos

Heute Montag morgenfrüh um 6.00 Uhr ging es wie vorgenommen los. Der Morgen war relativ kühl und ich kam die ersten 20ig km gut voran. Dann hat ich das erste Mal ein Problem mit dem Bike Fehler 13 was immer auch das bedeutet auf dem Display, solange das die Unterstützung funktionierte alles im grünen Bereich. Ein paar Kilometer später ging es immer strenger….. ich meinte einen Berg zu erklimmen dabei ging es eben weiter. Wenn das Display nur noch eine Fehlermeldung 13 anzeigt werden natürlich auch die Kilometer nicht gemessen. Ich habe mich dann kurzfristig entschlossen im grösseren Ort ein Hotelzimmer zu nehmen, es stand so schön gross auf einer Tafel. Ja auch das ein Erlebnis. Das Zimmer ist im ersten Stock, gemauert und hatte sogar eine Toilette und eine Dusche. Das Wasser muss natürlich selbst mit einem Kübel übergeschüttet werden. Der Preis  völlig übertriebene 30‘000.- das entspricht etwa 9.Fr. Das Bett wurde frisch überzogen und es hat sogar teilweise Strom. Ja was ist mein Plan für morgen, wenn das mit dem Velo nicht klappt…….. ja hoffen wir Mal das dies funktioniert.

Ich sitze auf meinem Bett es ist jetzt leicht abgekühlt vielleicht nur noch 32Grad. Da ich ja in der Nähe der Gustav Eifelbrücke bin kann ich vielleicht einen Trucker überreden mich und das Bike mitzunehmen. Nicht unterkriegen lassen und ein scharfes Poulet mit typischen Madareis geniessen. Da mir ja Herbi in der Überraschungs Schachtel auch eine Salzmühle eingepackt hatte, zugeben ich habe sie in meine Waschsachen gepackt da ich meinte es sei ein DEO, konnte ich auch immer etwas nachsalzen. Auf der Gewürzinsel tönt das auf den ersten Blick etwas komisch, natürlich werden sehr viele teilweise sehr scharfe Gewürze verwendet, aber etwas Salz am Reis ist schon echter Luxus.

Montag 14.09

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ohne zusätzliche energie mit dem E-Bike quer durch madagAsCar Veloma